Die Vielfalt ganzheitlichen Heilens aus schamanischer Sicht

Das Geschenk der Individualität

Ganzheitliches Heilen – was ist das eigentlich?
Je nach Profession und geistig-philosophischem Überbau verstehen Menschen darunter ganz unterschiedliche Dinge.
Ein wichtiger Denkansatz beim Thema Ganzheitlichkeit besteht zweifellos darin, dass Körper, Seele und Geist im Rahmen einer wie auch immer gearteten Therapie angesprochen werden sollen. Eine weitere Betrachtungsweise weist darauf hin, dass der Ratsuchende mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Hilfe finden soll. Ein anderer wichtiger Denkansatz weist auf die Verknüpfungen zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma) (Psychosomatik) hin, und damit auf die Notwendigkeit, im Sinne einer ganzheitlichen Vorgehensweise beide Komponenten zu berücksichtigen.

Dann gibt es noch die Denkmodelle, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Denken und Fühlen beschäftigen, und die durchaus auch schauen, was beides mit dem Körper macht. Dann haben wir noch den Menschen als aktiv handelndes Wesen, das in seiner Ausdrucksweise von allen vorher genannten Faktoren beeinflusst wird.
Auch die relativ neuen Konzepte, die den Menschen  als energetisches Wesen, bzw. als System von Schwingungsinformationen sehen, sind wichtige Denkansätze, wenn wir uns der Frage nähern, was unter Ganzheitlichkeit so alles verstanden werden kann.
Nun dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch berücksichtigen müssen, dass der Mensch ein offenes System ist, das in einem permanenten Informationsaustausch mit seiner gesamten Umwelt steht.
Was nun? Was kann aus all diesen Denkansätzen (und sicherlich gibt es noch viele mehr) an Erkenntnis über eine ganzheitliche Herangehensweise an alle Formen menschlichen Leidens gewonnen werden?
Für uns, die wir uns seit ca. 20 Jahren mit diesem Thema befassen, hat sich als Dreh- und Angelpunkt einer wirkungsvollen Arbeit die Anerkenntnis der Individualität des Menschen herausgestellt. Daraus ergab sich zwingend, dass es sinnvoll ist, sich mit den unterschiedlichsten Formen der Heilkunst zu befassen, da jeder Mensch auf einer der angesprochenen Ebenen besonders empfänglich ist.
Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es wichtig ist, zu wissen, wie viele unterschiedliche Betrachtungsebenen es gibt, an wie vielen radikal unterschiedlichen Punkten eingegriffen werden kann, und dass für jeden Menschen, der uns aufsucht, individuell geschaut werden muss, wie er oder sie erreichbar ist.
Da steht man nun als Heiler da, angesichts der unendlichen Vielfalt heilerischer Methoden und Angebote, und überlegt: „was brauche ich denn jetzt noch, um dieser Vielfältigkeit des Menschen gerecht werden zu können?“
Viele  Menschen aus entsprechenden Berufen entscheiden an dieser Stelle, dass sie Ratsuchende, denen sie mit ihren therapeutischen Möglichkeiten nicht weiterhelfen können, an Kollegen und Kolleginnen weiter vermitteln, die über andere therapeutische Möglichkeiten verfügen.
Wir haben das Glück gehabt, im Schamanismus eine geistige Heimat zu finden, die der enormen Vielfalt allein schon durch die geistige Offenheit und ihre Methodenvielfalt gerecht wird.
Im Schamanismus, der in allen Kulturen der Welt beheimatet ist oder war, ist das belebt sein von allem, sind die Verflechtungen zwischen Mensch, Umwelt und innerer Welt ganz klar. Zudem gibt es kein festes „Methodenarsenal“ nach dem man sich richtet, sondern im Rahmen der Ausbildung werden die Voraussetzungen zu tiefer Verbindung zu allem geschaffen. Die Zugangswege zu Welten, Symbolen, Energiewesen werden geöffnet, und der Mensch wird darin ausgebildet, seiner Kraft und seinem Wissen zu vertrauen, und ungeheuer kreativ mit der Einmaligkeit jedes Menschen und jeder Situation umzugehen. Keine Möglichkeit oder Methode wird von vornherein abgelehnt. Es gibt keine Ausgrenzung. Die entscheidende Frage ist immer nur: „Dient es diesem Menschen jetzt?“ Und dabei ist die Integration jeder Heiltechnik, sei sie schulmedizinischer, psychotherapeutischern, naturheilkundlicher oder anderer alternativer Natur, möglich und sinnvoll. Alle oben genannten Zugangswege sind im schamanischen möglich und bekannt. Da alles als belebt, und als Wesenheit angesehen werden kann, kann man mit allen inneren und äußeren Anteilen, Ereignissen, Gegebenheiten oder eben auch Wesenheiten in Kommunikation kommen. Dies kann meditativ, energetisch, schwingungstechnisch oder durch unterschiedliche Techniken bewirkt werden. Wo aber Kommunikation möglich ist, ist auch Veränderung möglich.
Damit gibt es z.B. kein „das kann so nicht sein“ mehr, sondern nur die Frage: „und wie geht es für diesen Menschen?“ .
Das bedeutet natürlich nicht, dass hier ein Versprechen gegeben werden kann, dass alles und jeder zu jeder Zeit geheilt werden kann. Wenn ein Mensch sein Problem aus irgendwelchen Gründen noch braucht, wenn er keine Entscheidung für das Leben getroffen hat, wenn er noch etwas erkennen muss…
dann ist Heilung auch mit Gottes Hilfe schwierig.
Ist der Mensch aber bereit, ist der Zeitpunkt richtig, und Heiler (egal welcher Ausrichtung) und Ratsuchender „passen zusammen“ , so können erstaunliche Fortschritte erzielt werden.
So ist für uns das schamanische Arbeiten in der Integration mit Psychotherapie, Naturheilpraxis und Schwingungstherapie nach Körbler® ein wahrhaft ganzheitlicher Weg zur Heilung geworden. Das Bedürfnis nach Gespräch findet genau so seine Befriedigung wie der Wunsch nach energetischem Ausgleich. Die Anregung des Erlebens (über Meditation, schamanische Reise, Symbolarbeiten, Krafttierarbeit etc.) ist ebenso wichtig und möglich wie die Bearbeitung von Glaubenssätzen. Die Heilung der Aura ist eine Möglichkeit, das Erkenntnis fördernde Gespräch eine andere. Die Verbindung mit den eigenen Kraftquellen ist genau so wichtig wie das Erarbeiten konkreter Veränderungsstrategien. Die körperliche Ausdrucksform eines Problems erfährt die selbe Aufmerksamkeit wie die emotionale oder mentale, oder die Beeinträchtigung des Erlebens.
So ist es möglich, jeden Menschen grundsätzlich genau dort abzuholen, wo er gerade ist. Die Entscheidung, wie vorgegangen wird orientiert sich selbstverständlich an unserer Fachkenntnis, aber auch an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Ratsuchenden. Im tiefen Respekt vor den Möglichkeiten jedes Menschen und im gegenseitigen Einvernehmen wird geplant, wie vorzugehen ist. Damit ist aus unserer Sicht der Forderung nach Ganzheitlichkeit und der nach der Beachtung der Individualität jedes Menschen genüge getan.

Eva-Elisabeth Bouizedkane
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e-mail: evelis@t-online.de
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